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Was stellt ein Flächennutzungsplan dar?

 
 

Der Flächennutzungsplan der Gemeinde Bestwig besteht aus einer Zeichnung (Originalmaßstab 1:10.000) auf der Grundlage der "Deutschen Grundkarte 1:5.000" und einem Erläuterungsbericht.

Der Plan stellt vor allem folgende Nutzungsarten dar:

- Gebiete, in denen vorrangig gewohnt werden soll (Wohnbauflächen)

- Gebiete, in denen neben Wohnungen auch Geschäfte, Büros und kleinere Handwerksbetriebe möglich sein sollen (Gemischte Bauflächen)

- Gebiete, in denen vorrangig Gewerbe- und Industriebetriebe unterzubringen sind (Gewerbliche Bauflächen)

- Einrichtungen für den Gemeinbedarf in Flächendarstellung oder als Standort, wie Schulen, Kindergärten, Kirchen etc. (Gemeinbedarfseinrichtungen)

- Sonderbauflächen, z.B. für größere Einzelhandelsstandorte, Freizeitparks

- Flächen für den überörtlichen Verkehr und örtliche Hauptverkehrszüge

- Flächen für die Ver- und Entsorgung- Grünflächen wie Parkanlagen, Sportplätze, Friedhöfe

- Flächen zum Schutz gegen schädliche Umwelteinwirkungen

- Wasserflächen

- Flächen für Aufschüttungen und Abgrabungen

- Flächen für die Landwirtschaft und Wald

- Flächen für Maßnahmen zum Schutz, zur Pflege und zur Entwicklung von Boden, Natur und Landschaft

Darüber hinaus findet man im Flächennutzungsplan Informationen zahlreicher anderer Planungsträger z.B. zum Bergbau, zum Naturschutz, zum Hochwasserschutz, zu Altlasten, zum Straßenbau, zu Funkstrecken u.a.. Diese sogenannten "nachrichtlichen Übernahmen" sowie "Kennzeichnungen" müssen in den Flächennutzungsplan aufgenommen werden - ganz unabhängig davon, wie die Gemeinde im Einzelfall dazu steht.